Lupe Linthe

Geboren und groß geworden im Prenzlauer Berg der Nachwendezeit konnte ich als Kind viele urbane Abenteuer auf meinem klapprigen BMX-Rad erleben.
Zunächst eher heimlich, bei ersten Do-It-Yourself-Reparaturen oder längeren Touren, schlich sich das Fahrrad als Objekt der Passion in mein Unterbewusstsein. Mit 14 Jahren hat das Betriebspraktikum in einer Fahrradwerkstatt dann voll gezündet. Kurzerhand wurde als Lernprojekt das Ragazzi Baumarktfahrrad zum Singlespeed umgebaut. Das war nicht schön, aber selten, und damals gerade groß in Mode. Es folgten weitere Um- und Aufbauprojekte, streng nach dem Motto n+1 (n = momentane Anzahl der Räder).

Seitdem muss ich fast zwanghaft mindestens einmal am Tag ein Fahrrad anfassen und es war klar, dass das Hobby irgendwann zum Beruf wird. Bei velophil. kann ich seit März 2017 diesen Zwang voll ausleben.
Als Alltagsradler und Ganzjahresfahrer ist mir wichtig, dass ein Stadtrad genauso zuverlässig läuft wie ein Reise-Velo.
Zwar wird es seltener mit inzwischen zwei Töchtern, aber zum Abschalten drehe ich auch gern mal eine schnelle Rennrad-Runde.