Reisevorträge bei velophil.

Auch 2019 wird es wieder schöne bebilderte Reiseberichte bei uns geben, die Lust auf eigene Touren und Abenteuer machen.
Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 19:30 Uhr, Kostenbeitrag 5,00€
Anmeldung bitte über team@velophil.de – dann gibt es auch einen reservierten Sitzplatz.
Getränke und Knabbereien stehen wie immer bereit, wir freuen uns auf Euch.

 

18. Januar 2019:
Antonia und Daniel Hülsewig – Von Potsdam aus um die Welt

Auf Fahrrädern von Patria machen sich Antonia und David im April 2016 auf große Tour einmal um die Welt.
Die Reise ging in Potsdam los und führte Richtung Osten entlang der Donau nach Bulgarien, durch die Türkei, Georgien, Aserbaidschan und den Iran. Mit einer Flugunterbrechung ging es dann weiter durch Kirgistan nach China, Vietnam, Laos, Thailand und Malaysia bis Singapur.
Der nächste Flug führte nach Neuseeland – wo die Reise eigentlich enden sollte, aber die beiden hatten noch nicht das Gefühl, dass dies das Ende der Reise sein sollte.
So wurde dann noch eine USA-Querung drangehängt, von West nach Ost. Die letzten Etappen führten dann von London aus über Frankreich, Belgien und die Niederlande zurück nach Potsdam, wo sie im September 2017 ankamen.

Wir haben die beiden schon auf der Fahrradschau erleben dürfen und können versprechen: das wird ein schöner Abend werden mit tollen Bildern!
Zur Anmeldung geht es hier

Auf ihrer Webseite gibt es schon einmal einen Vorgeschmack: theworldahead

 

15.März 2019:
Frank Oehmig – Indiens unbekannte Ostküste

Eine Radreise, alleine an der touristisch unbekannten Ostküste Indiens entlang, mich empfing eine mir fremde Kultur mit ihren aufregenden neuen Sitten und Gebräuchen.
Ich nehme Sie auf einer multimedialen Reise mit. In ein Land, das seine alten Riten noch lebt: Farben, Frohsinn, Gastlichkeit.

Zur Anmeldung bitte klicken

 

22. März 2018:
Kristof Schäfer – mit Fatbike und Pulka zum Polarlicht


Nach dem Ende einer langen Europareise 2006 entstand der Wunsch einer Winterradtour im hohen Norden. Nach 12 Jahren und mehr oder weniger kalten Wintererlebnissen vor der Haustür wurde endlich ein Flug gebucht.
Der einfache Traum vom Winterradeln war zu einem anspruchsvollen Ziel gewachsen: Eine Rad-Rundtour im schwedischen Lappland. Ohne Unterkunft, Begleitung oder Support. Dazu möglichst aus eigener Kraft und natürlich – im Winter.
Um keine Wege doppelt fahren zu müssen, kam nur eine Rundtour in Betracht. Vom Flughafen Kiruna sollte es zunächst auf vereisten Straßen nach Nikkaluokta gehen. Um dann das eigentliche Abenteuer auf dem Kungsleden zu beginnen. Ohne Versorgungsmöglichkeit, Handyempfang und geräumte Wege für die nächsten 120km war dies der heikelste Abschnitt der Tour. Denn in einem Gebiet wo man normalerweise nur mit Skiern oder Schneeschuhen vorankommt, kann auch ein Fatbike schnell an seine Grenzen kommen. Um genügend Reserven dabei zu haben, musste die komplette Versorgung für 11 Tage irgendwo untergebracht werden. Dazu noch Winterschlafsack, Zelt, Schneeschaufel und natürlich jede Menge Kleidung für locker zu erwartende -30°C.
Um das alles über die Berge bis nach Abisko und schließlich wieder auf gefrorenen Seen und Landstraßen zurück nach Kiruna zu bringen, musste eine eigens entworfene Transportlösung her: Eine Pulka mit einer, in nächtelanger Handarbeit erstellten, Spezialkupplung. Mit zwei Zusatzrädern umrüstbar zum Anhänger, um auch die übrigen km auf Straßen zu überwinden.
Da Geld und vor allem auch Zeit knapp bemessen waren, fehlte kurz vor der Abreise noch so Manches und die ersten Fahrtests mussten auf die Anreise zum Tegeler Flughafen verschoben werden. Bei der Ankunft nachts im menschenleeren Kiruna Flughafen kam mal wieder der Gedanke auf, ob das dann mal alles gut gehen wird…

Zur Anmeldung bitte klicken