Lesung mit Heinrich Strößenreuter: „Die Verkehrswesen“ am 10. Januar 2025

Buchvorstellung und Lesung am 10. Januar 2025 um 19:30h

 

Heinrich Strößenreuter:  Klima- und Verkehrslobbyist, Spindoctor, Senior Advisor, Serial NGO-Founder, Speaker und Autor. Unter den Top 100 registrierten Interessenvertretern im Lobbyregister des Deutschen Bundestages, Geschäftsführer der Agentur für clevere Städte UG und Gründer von Volksentscheid Fahrrad, Changing CitiesGermanZero, KlimaUnion und Volksentscheid Baum.

 

Außer all diesem auch noch grundsympathisch und wir freuen uns sehr, dass wir ihn trotz seines vollen Terminkalenders zu einer Lesung bei uns überreden konnten!

In seinem mit zwei Co-Autoren verfassten neuen Buch geht es darum, Brücken zu bauen – zwischen Rad fahrenden, Auto fahrenden und zu Fuß gehenden Menschen. Verständnis statt Kulturkampf, miteinander reden statt zähneknirschend aufs vermeintlich feindliche Lager zu starren.

Kommt vorbei zu einer humorvollen Entdeckungsreise in die Welten von „Verkehrswendy und dem bösen Rolf“.
Wer sicher einen Sitzplatz haben möchte, schreibt uns am besten eine E-Mail

                     STRÖSSENREUTHER | BUKOWSKI | HAGEL
              Das Buch für ein besseres Miteinander im Straßenverkehr

Auszug aus dem 1. Kapitel:

„Es gibt unzählige vernünftige Argumente für Verbesserungen im Verkehr. Aber allein
mit guten Argumenten lässt sich ein so emotionales Thema nicht in den Griff kriegen.
Im Gegenteil: Wer meint, mit der Kraft der Vernunft überzeugen zu wollen, läuft in
die Sackgasse.

Verkehr ist kein Schachspiel, bei dem der bessere Intellekt gewinnt. Sowieso geht
es nicht darum, dass irgendeine Seite oder irgendein Verkehrsmittel gewinnt.
Stattdessen gilt es, den Faktor „Menschliches, Allzumenschliches“ zu würdigen. Denn
beim Auto geht es nun einmal nicht rational zu. Bei allem hin und her zum Thema
Verkehr geht es zunächst mal darum, den ganzen Konflikt und Ärger zu überblicken,
tief durchzuatmen und die eigentlichen Probleme – verständnisvoll und für alle ver-
ständlich – zu klären.

Wenn wir ursprünglich fragten, warum „die Grünen uns das Auto wegnehmen
wollen” – eine populistische Übersetzung, wie man sie oft liest, aber selten vom
Absender so formuliert wird – dann wollen wir damit überspitzt den Kulturkampf
greifbar machen. Beim Verkehr und beim Auto geht es um nicht weniger als um
Lebensstile, um Identität, um Freiheit, um Selbstbestimmung, aber auch um Privi-
legien, die niemand gerne aufgibt. Wer das außer Acht lässt, heizt den Kulturkampf
an, anstatt für bessere Mobilität zu sorgen. Und es geht auch um den Glauben, dass
das Wohl Deutschlands an eine florierende Automobilindustrie gebunden ist, die
ohne Privilegien in Beton und Asphalt keine Gewinne machen kann.
Was dieses Buch nicht will: Irgendwen von irgendwas überzeugen. Stattdessen
möchten wir Sie einladen, die eigene Haltung zu erkennen und die der anderen zu
verstehen. Außerdem erwarten Sie einige Überraschungen, wenn wir scheinbar un-
umstößliche Selbstverständlichkeiten unter die Lupe nehmen. Sehr gut möglich, dass
Sie an der ein oder anderen Stelle plötzlich nicht mehr ganz so überzeugt von Ihrer
eigenen Meinung sind – auch das wäre beabsichtigt. Es geht dabei aber nicht darum,
wer hier womit im Recht wäre, sondern ob wir uns auf einen gemeinsamen Nenner
einigen können. Denn damit kommen wir an der ein oder anderen Stelle besser
voran als in den unüberbrückbaren, oft ermüdenden Verbalschlachten.
Und eines haben wir auf jeden Fall alle gemeinsam, egal ob Fußgänger, Rad- oder
Autofahrer, ob auf dem Land oder in der Stadt: Der Verkehr nervt alle, immer
wieder und zu oft.“

 „Die Verkehrswesen: Miteinander den Kulturkampf beenden“, ab sofort im Buchhandel, am 10. Januar (signiert?) bei uns oder unter https://www.die-verkehrswesen.de

Bei der Lesung verrät uns Heinrich bestimmt auch, was der Volksentscheid Baum mit Berlins Straßen machen wird und wie sich das auf den Verkehr und das Leben in unserer Stadt auswirkt. Unterstützen Sie gerne den Volksentscheid Baum, abonnieren Sie deren Kanäle und helfen Sie Ihnen mit einer Spende, auch im nächsten Jahr weiter aktiv zu sein: www.baumentscheid.de