Sicherer durch die Nacht. Aktive Beleuchtung ist ein Muss, doch auch passive Sichtbarkeit ist wichtig. Gute retroreflektierende Oberflächen sind teilweise sogar aus wesenlich größerer Distanz zu erkennen als Scheinwerfer oder Rücklicht.
Laut StVZO sind folgende Reflektoren am Fahrrad vorgeschrieben: ein weißer vorn (dieser darf auch im Scheinwerfer integriert sein), ein roter hinten, gelbe an den Pedalen sowie jeweils zwei gelbe Reflektoren in Vorder- und Hinterrad. Letztere können durch den weit verbreiteten weißen Reflexstreifen auf den Reifen ersetzt werden. Das sieht nicht nur aufgeräumter aus sondern hat auch den Vorteil, dass nichts klappern und verloren gehen kann. Wichtig bei all diesen Reflektoren: sie müssen ein Prüfzeichen haben welches bestätigt, dass sie die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Es besteht aus einer Wellenlinie und einer K-Nummer.
Darüber hinaus gibt es noch weitere Dinge, die selbst reflektieren oder mit Reflektoren versehen werden können. Man muss nicht gleich aussehen wie eine Flugzeuglandebahn, aber ganz in schwarz durch eine verregnete Nacht zu radeln ist auch keine gute Idee.
© Lars Schneider /www.outdoor-visions.com / lars@outdoor-visions.com High-Visibility-Linie von Ortlieb[/caption]
Wir haben daher unser Programm noch einmal erweitert. Neben dem Klassiker – der gelben Bauarbeiterweste – gibt es auch schmal geschnittene Reflexwesten in neongelb oder silber, Taschen, Aufkleber, Anhänger, Hosenbänder und vieles mehr. Jedes zusätzliche Teil hilft, sichtbarer und damit auch sicherer untwegs zu sein.
Kleiner Tipp: demnächst ist wieder Weihnachten – zu plötzlich, wie jedes Jahr. Da ist es eine schöne Geste, seinen nahestehenden Lieblingsmenschen zu signalisieren, dass einem etwas an deren unversehrter Heimkehr liegt.
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